Bildwelt Alzheimer Kompakt 4

Stimmen von Angehörigen:

„Ich kann den Austausch mit anderen betroffenen Angehörigen nur empfehlen. Ab diesem Zeitpunkt fühlte ich mich mit der Demenz meines Vaters nicht mehr alleine.“

(Jens M.)

Bildwelt Alzheimer Kompakt 2

Stimmen von Angehörigen:

„Ich frage sie, ob sie mir helfen will, und lasse sie einige leichte Dinge machen, die sie früher im Haushalt gemacht hat, z.B. Tisch putzen, abtrocknen, Gemüse waschen, ihre Sachen zusammenlegen oder ihr Bett machen. Als reine Beschäftigungs- therapie mit viel Motivation und Lob.“

(Lydia S.)

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Stimmen von Angehörigen:

„Als meine Frau nicht mehr lesen konnte, hat es ihr trotzdem großen Spaß bereitet, Zeitschriften/Illustrierte mit großzügiger Bebilderung anzusehen. Außerdem machte ihr das Spielen mit Puppen großen Spaß.“

(Manfred K.)

Bildwelt Alzheimer Kompakt 2

Stimmen von Angehörigen:

„Meine Mutter ist zwar noch da, aber nicht mehr die, dich ich kannte. Das tut sehr weh und macht einen auch manchmal wütend. Durch die Krankheit hat sich unsere Rollenverteilung verändert: Sie ist jetzt das „Kind“, um das man sich kümmern muss.“

(Daniela B.)

Bildwelt Alzheimer Kompakt 3

Stimmen von Angehörigen:

„Ich versuche ruhig zu bleiben und ihm zu erklären, warum ich etwas möchte. Wie bei Kindern auch, denke ich, ist es besser alles zu erklären, in der Hoffnung, er versteht es und lenkt ein.“

(Claudia E.)

Suche Memory-Kliniken

Memory-Kliniken bzw. Gedächtnissprechstunden sind auf Demenzen spezialisierte Einrichtungen. In Deutschland gibt es mehr als 100 solcher Sprechstunden. Hier können besondere Fragen gestellt werden, die der Hausarzt oder Facharzt nicht ohne weiteres beantworten kann. Auch eine Beratung über praktische Pflegeprobleme sowie rechtliche und finanzielle Fragen wird angeboten.

 

Bitte geben Sie für die Suche die erste Ziffer Ihrer Postleitzahl ein.

 



Was ist eine Memory-Klinik?

Memory-Kliniken (häufig auch Gedächtnissprechstunden) sind meist sehr unterschiedlich aufgebaut, haben aber eines gemeinsam: Personen, die den Verdacht haben an Alzheimer-Demenz erkrankt zu sein, erhalten hier Hilfe. Die Einrichtungen sind auf die Diagnose von Demenz-Erkrankungen spezialisiert und bieten Betroffenen wie Angehörigen Unterstützung.


Wann sollte eine Memory-Klinik aufgesucht werden?

Es ist völlig normal, ab und zu etwas zu vergessen. Häufen sich Erinnerungslücken oder treten weitere Symptome auf wie Unsicherheiten im Alltag oder Schwierigkeiten sich zurechtzufinden, sollte der Verdacht durch einen Arzt abgeklärt werden. Es gibt unterschiedliche Formen der Demenz, die in einer Memory-Klinik diagnostiziert und behandelt werden können. Dabei gilt immer: Die Diagnose sollte so früh wie möglich erfolgen.


Wie finde ich eine Memory-Klinik in meiner Nähe?

Über die Suchfunktion “Memory-Kliniken” bieten wir Ihnen die Möglichkeit, eine Memory-Klinik in Ihrer Nähe zu finden.


Wie kann ich mich anmelden?

Am besten vereinbaren Sie telefonisch einen Termin und sprechen mit Ihrem Hausarzt, der Ihnen eine Überweisung ausstellen kann.


Was sollte ich mitbringen?

Klären Sie dies am besten gleich bei der Anmeldung. Häufig sind aktuelle Laborwerte oder vorhandene Röntgenbilder des Kopfes hilfreich. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie von jemandem begleitet werden (z. B. einem Angehörigen).


Was passiert in einer Memory-Klinik?

Die Diagnose [Link zu Diagnose] ist eine der zentralen Aufgaben einer Memory-Klinik. Zunächst wird ein erstes Gespräch mit einem Arzt geführt, in dem die Beschwerden und Veränderungen besprochen werden. Es folgen eine körperliche Untersuchung und verschiedene psychologische Tests. Dabei werden Gedächtnis und Denkvermögen, Sprache, das Erkennen und der Umgang mit Gegenständen überprüft. Die Ergebnisse geben Aufschluss über den geistigen Zustand des Patienten. Die Untersuchungen werden in der Regel an mehreren Tagen von verschiedenen Ärzten ambulant durchgeführt.
Erhärtet sich der Verdacht auf eine Demenz-Erkrankung, sind weitere Diagnoseschritte notwendig. Je nach Einrichtung können diese Untersuchungen gleich vor Ort durchgeführt werden.


Und nach der Diagnose?

Während einige Memory-Kliniken/Gedächtnissprechstunden nur auf die Diagnose spezialisiert sind, bieten viele auch eine weiterführende Behandlung an. Diese besteht in der Regel aus einer medikamentösen Therapie, die mit nicht-medikamentösen Maßnahmen kombiniert werden kann. Einige Memory-Kliniken bieten auch Gruppentherapien (Kunsttherapie, Musiktherapie), psychologische Betreuung sowie Schulungen für Angehörige an.

In jedem Fall bekommen Sie vor Ort Unterstützung und weitere Ansprechpartner genannt.

Downloads

Download- und/oder Bestellmöglichkeit von Servicematerialien

Hier finden Sie eine Übersicht über die Lundbeck-Servicematerialien, die Sie über Ihren Arzt beziehen können. Einige Materialien können Sie direkt als PDF-Datei herunterladen. Zum Öffnen benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader.

 

PDF Von Angehoerigen zu Angehoerigen Broschüre „Von Angehörigen zu Angehörigen“
Die von der Stiftung Gesundheit zertifizierte Broschüre enthält allgemeine Informationen zur Erkrankung, Hilfe bei der Bewältigung von Alltagssituationen, Tipps für den Umgang mit dem Erkrankten und vieles mehr. Durch die Darstellung der tatsächlichen Erfahrungen von Angehörigen bietet sie eine wirkliche Alltagshilfe.
Links: PDF

PDF Lernen mit der Krankheit zu leben Broschüre Alzheimer-Demenz – Lernen mit der Krankheit zu leben
Die Broschüre gibt einen kurz gefassten Überblick über die wesentlichen Themenpunkte der Alzheimer-Demenz. Checklisten mit Platz für Notizen für den Arztbesuch erhöhen den praktischen Nutzen der von der Stiftung Gesundheit zertifizierten Broschüre, ebenso wie Literaturtipps und weitere wichtige Fragen zum Verlauf der Krankheit.
Links: PDF

PDF Pflegetagebuch Pflegetagebuch Alzheimer-Demenz
Das Pflegetagebuch bietet allgemeine Informationen zur Pflegeversicherung, Hilfe bei der Dokumentation des pflegerischen Aufwands, Tipps zum Gespräch mit Gutachtern des medizinischen Dienstes und vieles mehr.
Links: PDF

PDF Vorsorge Vollmacht Vorsorge-Vollmacht
Mit diesem Formular kann in den wichtigsten Dingen des Alltags, wie z.B. Gesundheitssorge, Vermögensfragen oder Behördengängen, die Vollmacht des Alzheimer-Patienten auf seinen pflegenden Angehörigen übertragen werden.
Links: PDF

PDF Gesprächsleitfaden Broschüre „Gesprächsleitfaden Alzheimer-Demenz“
Der Leitfaden unterstützt Patienten und Angehörige bei dem Gespräch mit dem Arzt. Er zeigt Lösungen für schwierige Gesprächssituationen, gibt Tipps für eine optimale Vorbereitung auf den Arztbesuch und fasst alle wichtigen Fragen, die vom Patienten gestellt werden sollten, übersichtlich zusammen.
Links: PDF

Videos

Video-Reihe „Alzheimer Kompakt”

Die Video-Reihe „Alzheimer Kompakt: Service“ bietet Informationen und Tipps zum Alltag mit Alzheimer für Patienten und Angehörige. Am Beispiel des fiktiven Ehepaars Wagner zeigen die Filme die Diagnosestellung einer Alzheimer-Demenz, Methoden zur Sicherung des Wohnumfelds sowie Bewegungs- und Gedächtnisübungen, die den Patienten fit halten und einfach nachzumachen sind. Der Neurologe Dr. Peter Tonn vom Neuropsychiatrischen Zentrum in Hamburg gibt zu allen Themen zusätzliche Tipps, welche Besonderheiten im alltäglichen Leben mit Alzheimer-Erkrankten zu beachten sind.

 

Film 1: „Diagnose Alzheimer?“
Der erste Film der Reihe „Alzheimer Kompakt: Service“ zeigt, welche Untersuchungen ein Arzt bei dem Verdacht einer Alzheimer-Demenz vornimmt und wie mit einer möglichen Diagnose umgegangen werden kann.

 

Film 2: „Tipps für ein sicheres Wohnumfeld“
In diesem Film wird erklärt, wie die Wohnungseinrichtung verändert werden kann, so dass der Betroffene sich selbständig und gefahrlos in den Räumen bewegen kann.

 

Film 3: „Körperlich fit bleiben“
Dieser Film zeigt Übungen, die für Alzheimer-Patienten konzipiert sind und helfen können, den Körper länger beweglich und fit zu halten. Die Übungen sind leicht und mit einfachen Hilfsmitteln nachzumachen.

 

Film 4: „Spielerisch geistig fit“
Die Spiele, die in diesem Film gezeigt werden, können die Koordination und das Gedächtnis von Erkrankten trainieren. Weitere einfache Übungen helfen, die Gesichtsmuskulatur beweglich zu halten. Darüber hinaus wird gezeigt, wie Angehörige mit schwierigen Situationen beim Verhalten des Betroffenen umgehen können.

Literatur und Links

Alzheimer & andere Demenzen: Antworten auf die häufigsten Fragen
G. Krämer & H. Förstl
Trias Verlag
ISBN 3-83043-444-8

 

Ratgeber der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.
Diese können auf folgender Internetseite bestellt werden:
Link zur Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

  • Alzheimer – was kann ich tun?
  • Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit – Ein kompakter Ratgeber
  • Leitfaden zur Pflegeversicherung
  • Ratgeber in rechtlichen und finanziellen Fragen

 

Wenn das Gedächtnis nachlässt
Ratgeber: von der Diagnose bis zur Betreuung
Ratgeber des Bundesministeriums für Gesundheit, hier abrufbar

 

Sind Sie meine Tochter? Leben mit meiner alzheimerkranken Mutter

Gabriela Zander-Schneider
 Rowohlt Verlag
ISBN 13: 978-3-499-62189-5
ISBN 10: 3-499-62189-4 / WG 2531

 

Demenz – mit dem Vergessen leben. Ein Ratgeber für Betroffene
E. Stechl, C. Knüvener & E. Steinhagen-Thiessen
Mabuse-Verlag
ISBN 3-93830-498-7

 

Die Welt der Demenzkranken: Leben im Augenblick
J. Wojnar
Vincentz Network
ISBN 3-87870-657-X

 

Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit

Wenn das Gedächtnis nachlässt
Ratgeber: von der Diagnose bis zur Betreuung

Zum Download

 

Links